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Balance – Control – Stability…3D-Funktionsanalyse

BALANCE – CONTROL – STABILITY… Jetzt ganz neu bei mir: 3D-Funktionsanalyse für mehr Leistung im Sport, ein effizienteres Training, eine schnellere Regeneration und mehr Gesundheit für deinen Körper. 

Seit Monaten arbeite ich an einem neuen Testverfahren, das Sportlern sowie auch Nicht-Sportlern aufzeigen soll, wie der eigene Bewegungsapparat aktuell arbeitet und wo eventuelle Dysbalancen sowie Symmetriefehler liegen. 

Eine gute Stabilität im Kniegelenk setzt eine gute Beweglichkeit des Sprunggelenks voraus…eine Beinmuskulatur kann nur ihre volle Leistung beim Sport abrufen, wenn auch die Hüftbeweglichkeit stimmt. Das alles kann mit meinem neuen Testverfahren getestet und evaluiert werden, so dass ein Sportler in seiner Disziplin mehr aus seiner Leistung herausholen und umsetzen kann. 

Mein neues Testverfahren ermöglicht nicht nur ein Aufzeigen eventueller Schwachstellen, die zu Verletzungen führen können, es kann auch für eine „Return to Sport-Analyse“ genutzt werden. Hierbei möchte ich verletzten Sportlern mit Hilfe spezieller Testungen aufzeigen, wie der Heilungsprozess verläuft, welche Schritte sie im aktuellen Heilungsprozess berücksichtigen müssen und wann sie wieder in der Lage sind, in ihre Sportart zurückzukehren. 

Ab heute kannst du meine neue 3D-Funktionsanalyse bei mir buchen und dich von mir von Kopf bis Fuß vermessen lassen. Anhand der Ergebnisse gebe ich dir nützliche Tipps für dein zukünftiges Training. Ich freue mich auf dich 🙂

Birgit beim Marathon in Frankfurt

Ein ganz großer Respekt geht an meine Marathon Läuferin Birgit, die ihren ersten Marathon erfolgreich gefinished hat. 

Letzten Winter hatte sie sich als Herausforderung für dieses Jahr den Halbmarathon in Freiburg rausgesucht. Über den Sommer oder im Herbst war ein weiterer Halbmarathon mit damals noch ungenauem Veranstaltungsort geplant. Das wollte sie auf sich zukommen lassen. Nachdem uns der Winter viel Training mit kaltem und regnerischen Wetter beschert hat, war es für sie keine neue Aufgabe, den Halbmarathon plötzlich bei strömendem Regen in Freiburg zu laufen.

Dieser Halbmarathon in Freiburg hat Birgit so viel Spaß gemacht und neue Motivation verliehen, dass sie sich kurzerhand für den Marathon in Frankfurt anmeldete. Sehr zur Überraschung der Trainerin, die in der Personal Training Stunde davon in Kenntnis gesetzte wurde und eine strahlende und motivierte Sportlerin für den darauf folgenden Sommer hatte. 

So machte sich Birgt auf in eine neue Welt als Läuferin. Die Dienstreisen wurden mit Laufeinheiten verbunden, die Familientrips öfter mal in die Berge verlagert und die Prioritäten wurden komplett neu angeordnet, als es plötzlich hieß, Birgit du darfst am Wochenende einen langen Lauf von 3 Stunden einschieben 😉 

Mit der Unterstützung ihrer Familie und einem auf sie abgestimmten Trainingsplan konnte sie sich super auf ihren ersten Marathon vorbereiten. Ergänzt haben wir das gesamte Training mit einem spezifischen Krafttraining, das sowohl die Rumpf- als auch die Beinmuskulatur optimal vorbereitete. 

Und was hatte Birgit für ein Wetter bei ihrem ersten Marathon…grau und Regen. Zum Glück kam das beim Training öfter mal vor uns sie kannte die Bedingungen schon aus Freiburg. Die erste Hälfte des Marathons lief Birgit konstant in unserer vereinbarten Pace mit schön gleichmäßigem Tempo. Es galt auf Sicherheit zu laufen und die Ziellinie zu überqueren. Nach den ersten 21 Kilometern merkte man Birgit an, dass nun auch der Kopf eine große Rolle spielte. Zu wissen, dass man im März einen Halbmarathon gelaufen ist und nun die Distanz zwei mal absolviert erfordert sehr viel Konzentration und vor allem Fokus auf das Ziel. Mit einer auf sie abgestimmten Ernährung zum jeweils richtigen Zeitpunkt im Wettkampf schaffte sie es nach hervorragenden 4:48:38 Stunden total glücklich und erschöpft über die Ziellinie. 

Eine solche Leistung erweckt große Emotionen sowohl beim Sportler als auch beim Trainer. Ich bin stolz darauf, dass ich als Trainerin es geschafft habe, meiner Sportlerin die Tür zum Marathon zu öffnen und ihr ein solches Erfolgserlebnis ermöglicht habe. 

Auf die weiteren gemeinsamen Trainingsstunden mit ihr freue ich mich sehr. Was werden wir wohl nächstes Jahr in Angriff nehmen…


Mein Enduro-Racer und seine Saison 2019

Mein Sportler Tobi gibt Einblicke in seine Saison eines Enduro – Mountainbikers:

„Das Erste was mir zu meiner Rennsaison 2019 einfällt ist ……“Racing-Opa“. Das klatschte mir mein guter Freund Kili vor kurzem, bei einem gemütlichen Beisammensein, spontan vor den Latz.

Aber von Anfang an. Die Saison begann im Winter mit ordentlich Grundlagentraining auf der Rolle, Skaten im Voralpenland und viele, viele Stunden Core Training. Dank der genial ausgearbeiteten Trainingsplanung von Debbie, Inhaberin von be-movable.de, die es geschafft hat die vielen Trainingsstunden in meinen vollgepackten Alltag zu packen, ging es topfit und hoch motiviert zum ersten Formcheck Anfang März zum Hegau Bike Marathon. Die XC-Racer staunten nicht schlecht, als ich Sie mit meinem Rose Cyclocross ProCross bergab ordentlich im Staub stehen gelassen habe. 

Die Form passte und es sollte in Latsch das erste Enduro Race gerockt werden. Mein Racebike, ein Specialized Enduro von 2017, war dank der Unterstützung von Carsten und SRAM, mit genialem Dämpfer und Gabelsetup, und neuen Reifen von Maxxis wieder top in Schuss.

 …..und wie lief’s? ….

Dank heftiger Lebensmittelvergiftung erstmal gar nicht….Tobi…zurück auf Start.

Dank eines neuen Trainingsplan und vor allem eines perfekt ausgearbeiteten Ernährungsplanes, der meine Darmflora wieder auf Vordermann gebracht hat, kämpfte ich mich in 8 Wochen zurück in Bestform. Auch hier wieder ein grosses Dankeschön an Debbie von be-movable.

Santa Catarina in den östlichen Dolomiten war das nächste Ziel. Hier freute ich mich auf ein Enduro Race in feinster hochalpiner Gegend mit anspruchsvollen Stages. 

…..und wie lief’s ?…..

Das Rennen wurde kurzfristig aufgrund eines drohenden Erdrutsches abgesagt. 

Okay…das läuft ja dieses Jahr…aber egal…erstmal Bike auf den Pössl Kastenwagen und ab in Urlaub. Frisch erholt gings dann endlich beim fünften Stopp der Trail Trophy an den Start. Drei Tage lang feinstes Trail Geballer vor grossartiger Kulisse. Trotz der 3-wöchigen Trainingspause schaffte ich es eine Top Ten Platzierung in den Trail zu ballern!

Hochmotiviert und mit ein paar neuen Motivationstipps ging es dann zur Alpine Enduro Series an den Kronplatz. Im Starterfeld erkenne ich ein paar EWS Starter, ein paar Lizenzracer und viele, viele Top Athleten…mein Puls rast auf 180 vor der Ersten von 10 anspruchsvollen und absolut kräftezehrenden Stages. Nach 2 Tagen Vollgas Racing und einem völlig erschöpften Körper steht mein Name doch glatt hinter der 9 im Ranking……BÄÄÄHM! 

Racing Opa….@ Kili……mission accomplished!

Danke an Debbie von be-movable für die beste Trainingssteuerung und das beste mentale Coaching das ich mir wünschen kann. Danke an Carsten von SRAM für den Support bei Gabel und Dämpfer, Fahrwerksabstimmung und Techtalk sowie an Tanja und Markus …mit guten Freunden Trails ballern…was will man mehr.“

Cross Country Rennen, Enduro Rennen, Bike-Marathon…und die Antwort auf die Frage, was ich als Rennradsportlerin dort mache!

Wie kommt man als Rennradfahrerin dazu, sich auf ein Enduro Mountainbike zu setzen und zu versuchen die Berge schneller runter und nicht mehr schneller hochzufahren? Ich habe keine Ahnung warum ich das angefangen habe, aber es macht definitiv Spaß! 

Das Training in den Bike Parks sowie in den Alpen hat mich so gefesselt, dass ich im letzten Winter mehr wollte, mehr Techniktraining, mehr Geschwindigkeit bergab und mehr Training in der tollen Natur. So beschloss ich vor nicht einmal einem Jahr, mich bei der „Salzkammergut Trophy“, einem Mountainbike Marathon in Österreich, anzumelden. Die Mischung, aus Ausdauersport und technisch schwierigen Abfahrten reizten mich.

Der Winter wurde sehr hart für mich, zum einen den Arbeitsalltag mit all meinen Sportlern zu meistern und zum anderen selbst für ein großes Event zu trainieren und sich an einen Trainingsplan zu halten, der so ganz andere Inhalte hatte als der meiner letzten Jahre für den Straßenrennsport. 

Die größte Herausforderung in meinem gesamten Training war nicht das Ausdauertraining, das spezielle Techniktraining oder das Krafttraining, es war ganz schlicht und einfach das Ein- & Ausklicken mit beiden Füßen zu beherrschen. Ich habe keine Ahnung, warum man als Rennradfahrer das immer nur auf einer Seite kann, aber als Mountainbiker muss man jederzeit mit jedem Fuß ausklicken können. Wenn man von diesen technischen Schwierigkeiten mal absieht hatte ich außerdem noch etwas mit nassen abfallenden Wurzeln zu kämpfen. Während ein Biker es toll findet, wenn das Hinterrad oder das Vorderrad mal rutscht, zuckt der Rennradler jedesmal zusammen und wartet auf die anderen 100 Rennfahrer die gleich in einen hineinrutschen, da ein ausrutschen mit dem Rennrad immer einen Massensturz mit sich zieht. Dieses Trauma werde ich wohl nie vollständig besiegen aber heute kann ich sagen, dass auch ich es manchmal toll finde, wenn das Hinterrad rutscht 🙂

Anfang Mai startete ich in meine neue Saison mit meiner neuen Disziplin und war so richtig nervös, als ich im Hegau am Start meines ersten Mountain Bike Marathons stand. 

Es hat super viel Spaß gemacht, querfeldein über Wiesen und Felder zu fahren und total in der Natur zu sein. Nach einem harten Wettkampf mit super vielen steilen und knackigen Anstiegen durfte ich mich über einen 16. Platz freuen. Mein Ziel war, es zu schaffen und erst einmal in diese Disziplin reinzuschnuppern, dass dann gleich solch eine geniale Platzierung raussprang freute mich umso mehr. 

Anfang Juni lernte ich dann auch die Enduro Mountainbike Welt kennen. Ich stand bei der legendären Schnitzeljagd in Sölden am Start. Was für ein geniales aber super hartes und abwechslungsreiches Rennen. Es gilt nicht nur technisch gut bergab zu fahren sondern auch verschiedenste Übungen an den Stationen zu absolvieren. Da lernt man mal schnell, wie ein Manual geht, oder wie man sein Bike über eine komplette Skipiste manövriert. Auf knapp 3000 Metern Höhe wurden Schneisen in die Schneewände gefräst, damit jeder Teilnehmer überhaupt an den Traileinstieg gelangen konnte. 

Am Ende des Tages hatte ich knapp 4000 Tiefenmeter und 2000 Höhenmeter in den Beinen. Der Muskelkater grüßt nach einem Enduro Rennen nicht nur in den unteren Extremitäten sondern auch in den oberen, hatte ich Probleme meine Arme zu heben 😉 

Vor meinem eigentlichen Saisonziel der Salzkammergut Trophy entschied ich mich noch ein weiteres Rennen einzuschieben und stand beim Pfronten Bike Marathon 2 Wochen vor dem Saisonziel am Start. Bei 37 Grad mehr als 2000 Höhenmeter zu strampeln war super hart und ich kam bei dem letzten Anstieg über 1200 Höhenmetern am Stück total an meine körperlichen Grenzen, freute mich im Ziel dann aber es doch noch geschafft zu haben. 

So ging es mit doch noch etwas schweren Beinen zwei Wochen später in das schöne Salzkammergut zur Trophy. Schön bekam hier eine ganz neue Definiton, es begann Freitag mittag mit sintflutartigen Regenfällen und hörte Sonntagabend wieder damit auf. Der Umstieg von 37 Grad beim letzten Rennen zu gerade einmal 6 Grad bei diesem Rennen und durchgehendem Regen machte mir ganz schön zu schaffen. Die Motivaton am Morgen hielt sich in Grenzen. Normalerweise liebe ich die regnerischen Radrennen, aber eben nur die auf der Straße. Beim Mountainbike Marathon wusste ich so gar nicht, ob ich mir den rutschigen Steinen und Wurzeln in den Abfahrten klarkommen würde. Doch mein Plan ging auf, ich fand relativ schnell in einen guten Rhythmus und konnte schön in einer Gruppe mithalten. Die Abfahrten waren die Hölle, super glitschig und technisch schwer aber nach knappen 5  Stunden Fahrt habe ich nichts mehr so richtig wahrgenommen. Im letzten Anstieg hatte ich mit ziemlich starken Knieschmerzen zu kämpfen, was vermutlich an der Kälte gelegen hat. Bei jeder Kurbelumdrehung dachte ich, ich bekomme das Bein kein weiteres mal rum aber irgendwie habe ich es geschafft und mich durchbeißen können. Wie ein begossener Pudel aber total happy überquerte ich die Ziellinie und freute mich tierisch über den 21. Platz in meiner Altersklasse. 

Das war meine ungewöhnliche Saison statt auf dem Rennrad dieses Jahr auf dem Mountainbike. Und was kann ich sagen…es hat definitiv Spaß gemacht eine ganz neue Disziplin in Angriff zu nehmen und sich durch etwas komplett neues durchzubeißen. Das schreit auf alle Fälle nach mehr 🙂 …was 2020 wohl so angestellt wird 😉


In 365 Tagen 14 Minuten schneller auf 21,0975 Kilometer

Vor genau einem Jahr stand meine Sportlerin das erste Mal an einer Startlinie bei einem Halbmarathon. Kurze Zeit zuvor hat sie mich als Trainerin gebeten, sie zu trainieren und ans Laufen heranzuführen. Ein paar Monate später, mit ein paar Kilometern Training in den Beinen und den nötigen Kräftigungsübungen für den Rumpf hat sie sich tapfer geschlagen und den Halbmarathon gefinished. Daraufhin war sie angefixt und motiviert ein komplettes Jahr hart zu trainieren und sich mit meinen Trainingsplänen, meinen Ernährungstipps und den Laufcoachings auf die Saison vorzubereiten.

Genau ein Jahr später startet sie wieder in Karlsruhe beim Baden-Marathon über die 21,0975 Kilometer und kann ihre Zeit um gigantische 14 Minuten verbessern. Und das 2 Wochen nach ihrem ersten Start bei einem Triathlon, den sie ebenfalls super gefinished hat. 

Herzlichen Glückwunsch und Hut ab Annette, zu dieser tollen Leistung.

Ich freue mich auf unsere weiteren gemeinsamen Trainingseinheiten und bin gespannt, was wir für nächstes Jahr in Angriff nehmen werden 🙂

Top Platzierung beim Crankworx-Festival in Whistler

Bei einem der härtesten und spektakulärsten Downhill-Wettkämpfen, das Crankworx-Festival in Whistler, hat mein Sportler Korbi beim Air Downhill einen genialen 50. Platz belegt. 

Korbi und ich haben ein Jahr gemeinsam an seiner Form gearbeitet, um ihm diesen Traum wahr werden zu lassen und in Kanada an den Start gehen zu können. Es war sehr harte Arbeit den Winter über, einige Stunden pro Woche auf dem Rollentrainer, fast genauso viele Stunden im Fitnessraum, um die Rumpfmuskulatur gezielt aufzubauen und für die vielen Sprünge optimal zu kräftigen. Explosives Training mit Sprüngen und Richtungswechseln auf instabilen Untergründen durfte dabei nicht fehlen. 

In den letzten Wochen vor dem Start in Whistler wurden so gut wie nur noch die technischen Elemente und Sprünge auf dem Pumptrack trainiert. Hier galt es, das Gefühl bei Sprüngen und Tricks so auszubilden, dass die Bewegungen als Automatismus abgespeichert werden und jederzeit abgerufen werden können. 

Und wenn ein Trick nicht auf Anhieb funktionierte, kam der Kampfgeist von Korbi zum Einsatz und er übte es so lange, bis er damit zufrieden war. 

Anfang August war es dann so weit, Korbi stand beim Air-Downhill in Whistler am Start. Das Crankworx-Festival in Whistler gehört zu einem der legendärsten Downhill Wettkämpfen. Top-Athleten kämpfen hier in den unterschiedlichsten Wettbewerben um gute Platzierungen. Von Pumptrack-Wettbewerben bis hin zu Slope-Style Disziplinen ist für jeden etwas geboten. 

Beim Air-Downhill heißt es so schnell wie möglich über die legendäre „A-Line“ gespickt mit Drops, Tables und Gaps nach unten ins Tal zu fahren. Knappe 4 Minuten im Vollgas-Modus und auf der letzten Rille kratzen die Athleten den Berg hinunter. Korbi konnte seine Leistung abrufen und alles aus seinem Körper herausholen. Am Ende freute er sich über einen hervorragenden 50. Platz. 

Herzlichen Glückwunsch Korbi zu dieser tollen Leistung. Du hast dich von mir im Training quälen lassen und niemals aufgegeben, egal wie hart die Intervalle auch waren 😉

Was für eine tolle Leistung 🙂 


1 Ultra-Radrennen & 1 Ultra-Run & 1 Monat Zeit…

…Kili ich gratuliere dir zu dieser tollen Leistung 🙂

In nur einem Monat hat mein Sportler Kili nicht nur das „Transatlantic Way“ Ultraradrennen in Irland bestritten, er startete auch noch bei den „Adidas Infinite Trails“ im Salzburger Land.

Es war für mich als Trainerin eine große Herausforderung einen Sportler für ein Ultra-Radrennen sowie einen Ultra-Lauf vorzubereiten. Die Schwierigkeit dabei waren nicht die beiden Wettkämpfe an sich, sondern die enge Zeitspanne von 30 Tagen beider Events. Wir mussten also einen Plan erstellen, der Kili´s Muskeln darauf vorbereitete nach 2500 Kilometer auf dem Rad in nur wenigen Tagen so zu regenerieren, dass er die beiden Ultra-Lauf Etappen in Angriff nehmen kann.

Es hat funktioniert! Kili hat in einem Monat das Transatlantic Way in Irland gefinished und gleich im Anschluss den Adidas Infinite Trail gerockt 🙂

Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung Kili. Du bist während 2500 Kilometern auf dem Rad durch sämtliche emotionale Höhen und Tiefen gegangen, hast jede Menge Lebensmittelgeschäfte und Tankstellen in Irland leergefuttert und dich über Erdnussbutter gefreut wie ein kleines Kind 😉 Du kannst jetzt Käsebrote während dem Radeln schmieren und weißt, wie schlecht deine Trainerin die Töne beim Singen trifft 😉 Es hat mir so viel Freude bereitet, dich auf diese Ziele vorbereiten, und mitfiebern zu dürfen. Ich hätte nie gedacht, dass ich dir mal Lieder vorsinge, um dich zu motivieren und von der Belastung abzulenken, oder dass ich während der Autofahrt meine Beine mit Strichen bemale, um eine perfekte Kinesio-Tapeanlage zu erklären 🙂

Was für ein tolles Erlebnis mit dir. Danke, dass ich dich begleiten durfte. Ich freue mich schon jetzt auf unsere neue Herausforderung, die bereits in 6 Wochen startet 🙂


2500km Ultracycling-Radrennen durch Irland

Morgen startet mein Kunde Kilian beim „Trans Atlantic Way“ in Irland. Endlich geht es los und ich wünsche ihm alles alles Gute für dieses große Ziel bei einem der härtesten Radrennen der Welt. Ohne jegliche Hilfe von außen geht es über 2500 Kilometer einmal an der Küste Irlands entlang. Als sei es nicht genug, über 15h am Tag im Sattel zu sitzen muss Kili sich auch noch selbst um die Verpflegung und den Einkauf kümmern. Schlafplatz suchen und ein Lager aufschlagen gehören beim Rennen ebenfalls dazu.

Die Vorbereitungen liefen super, Kili hat jede Trainingseinheit genial durchgezogen, bei Wind und Wetter einsam die Kilometer auf der Straße geschrubbt und dem langanhaltenden Regen standgehalten. Das waren Trainingsbedingungen wie in Irland, besser kann eine Vorbereitung nicht sein 😉

Wenn du Lust hast, Kili anzufeuern und mitzufiebern kannst du unter den folgenden Links live dabei sein und Kili unterstützen:

https://www.instagram.com/bangers__and__mash/

http://trackleaders.com/transatlantic19

Kili du wirst das Rennen rocken, hab Spaß und zeig was du drauf hast 🙂 Ganz ganz viel Erfolg und super Beine beim Rennen 🙂



Deutsche Meisterschaft Enduro

Seit Dezember arbeiten Korbi und ich an seiner Form für die Deutsche ENDURO Meisterschaft in Willingen.            

Der fahrtechnisch sehr talentierte Korbi hatte sich zum Ziel gesetzt, über spezifisches funktionales Training im Winter seine Explosivität und Beweglichkeit auf dem Bike zu verbessern und seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Harte Trainingseinheiten für den Rumpf auf der Gymnastikmatte, sowie periodisierte Trainingsbelastungen auf dem Rollentrainer waren für Korbi eine neue Herausforderung. 

Durchgeführte Leistungstests zeigen den deutlichen Anstieg der Belastungsgrenze, als auch die positiven Auswirkungen der Intervalle in der Trainingsplanung.  

Korbi und ich fiebern dem Startschuss bei der Deutschen Meisterschaft entgegen. 

Ich wünsche dir, Korbi ganz viel Erfolg für deine DM und freue mich schon jetzt, auf die weiteren Wochen mit dir bis zum Start in Kanada!