Kategorie-Archiv: Personal Training

2500km Ultracycling-Radrennen durch Irland

Morgen startet mein Kunde Kilian beim „Trans Atlantic Way“ in Irland. Endlich geht es los und ich wünsche ihm alles alles Gute für dieses große Ziel bei einem der härtesten Radrennen der Welt. Ohne jegliche Hilfe von außen geht es über 2500 Kilometer einmal an der Küste Irlands entlang. Als sei es nicht genug, über 15h am Tag im Sattel zu sitzen muss Kili sich auch noch selbst um die Verpflegung und den Einkauf kümmern. Schlafplatz suchen und ein Lager aufschlagen gehören beim Rennen ebenfalls dazu.

Die Vorbereitungen liefen super, Kili hat jede Trainingseinheit genial durchgezogen, bei Wind und Wetter einsam die Kilometer auf der Straße geschrubbt und dem langanhaltenden Regen standgehalten. Das waren Trainingsbedingungen wie in Irland, besser kann eine Vorbereitung nicht sein 😉

Wenn du Lust hast, Kili anzufeuern und mitzufiebern kannst du unter den folgenden Links live dabei sein und Kili unterstützen:

https://www.instagram.com/bangers__and__mash/

http://trackleaders.com/transatlantic19

Kili du wirst das Rennen rocken, hab Spaß und zeig was du drauf hast 🙂 Ganz ganz viel Erfolg und super Beine beim Rennen 🙂



Deutsche Meisterschaft Enduro

Seit Dezember arbeiten Korbi und ich an seiner Form für die Deutsche ENDURO Meisterschaft in Willingen.            

Der fahrtechnisch sehr talentierte Korbi hatte sich zum Ziel gesetzt, über spezifisches funktionales Training im Winter seine Explosivität und Beweglichkeit auf dem Bike zu verbessern und seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Harte Trainingseinheiten für den Rumpf auf der Gymnastikmatte, sowie periodisierte Trainingsbelastungen auf dem Rollentrainer waren für Korbi eine neue Herausforderung. 

Durchgeführte Leistungstests zeigen den deutlichen Anstieg der Belastungsgrenze, als auch die positiven Auswirkungen der Intervalle in der Trainingsplanung.  

Korbi und ich fiebern dem Startschuss bei der Deutschen Meisterschaft entgegen. 

Ich wünsche dir, Korbi ganz viel Erfolg für deine DM und freue mich schon jetzt, auf die weiteren Wochen mit dir bis zum Start in Kanada! 

Halbmarathon Freiburg

Für meine beiden Läuferinnen fiel am Sonntag der Startschuss in die Saison 2019. Nachdem die Vorbereitungen aufgrund von anhaltendem schlechten Wetter und immer wiederkehrenden Erkältungen nicht optimal verliefen, gestaltete sich der Wettkampf am Sonntag für die beiden umso besser. Das Ziel von beiden Läuferinnen bestand darin, zu testen, wie die bisherige Form ist und die Ziellinie zufrieden zu überqueren. Trotz schlechten Bedingungen mit kalten Temperaturen und viel Regen hatten beide Spaß am Lauf und haben super erste Zeiten gesetzt. Herzlichen Glückwunsch euch beiden zu dieser tollen Leistung. Ihr seid lächelnd durch die Straßen Freiburgs gelaufen und habt tolle Ergebnisse erzielt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, euch auf diesem Weg begleiten zu dürfen und vom Streckenrand aus anfeuern zu können 🙂 Auf die weiteren gemeinsamen Trainingseinheiten mit euch freue ich mich sehr. Mal schauen, welche Ziellinien ihr dieses Jahr noch in Angriff nehmt.

Herzlichen Glückwunsch, ich bin stolz auf euch 🙂

Läufst du noch deiner Form 2019 hinterher?…

…dann melde dich bei mir! Ich begleite dich und erstelle dir individuell auf dich abgestimmt deinen Trainingsplan für dein Ziel 2019. Egal, ob für den nächsten Nordic Walking Panoramalauf oder deinen ersten Halbmarathon im Sommer, die richtige Abstimmung der Trainingseinheiten auf dich und deinen Alltag sind von großer Bedeutung und entscheiden über deinen Erfolg im Sport. Ich freue mich darauf, dich auf diesem Weg begleiten zu dürfen 🙂


Vom Ultraläufer zum Ultracyclist

Im Winter werden Sportler gemacht 🙂

Kili hat sich tapfer durch den Winter gekämpft und fleißig Rad- als auch Laufkilometer geschrubbt, um im Sommer perfekt vorbereitet bei seinen neuen Zielen an den Start gehen zu können. Dabei war es gar nicht so einfach, bis zu 20 Stunden Sport in eine normale Arbeitswoche zu integrieren. Wir haben Einheiten vor der Arbeit und nach der Arbeit in seinen Trainingsplan gepackt. Und das alles für das große Ziel vom Ultraläufer im vergangenen Jahr zum Ultracyclist in diesem Jahr 🙂 Lasst euch überraschen, wo Kili im Juni am Start stehen wird und sich über 2500 Kilometer ins Ziel kämpft!

Ich wünsche Kili schon mal alles Gute und super schnelle Beine 🙂

Die Zusammenarbeit mit Ultraläufer Kilian

Knapp sechs Wochen sind vergangen, seit ich mit Kilian mit dem Saisontraining begonnen habe und bereits jetzt hat er über 400km Lauftraining, knapp 700km auf dem Rad und einige Stunden Training im Fitnessstudio.

Für seine Ziele 2018 hat er einiges in seinem Alltag umgestellt, allem voran die Ernährung. Die Portionen von früher haben nicht mehr ausgereicht, um halbwegs satt zu werden. Kilian hat, wie er immer so schön sagt „sich für mehrere Tage eingedeckt“. Nüsse, Trockenobst und kiloweise Gemüse stehen nun auf seinem Speiseplan. Hinzu kommen Regenerationsgetränke nach den Laufeinheiten. Auch der körperlichen Regeneration spendet Kilian nun sehr viel Zeit. So gut wie täglich mobilisiert, dehnt oder bearbeitet er seine Muskulatur mit der Blackroll. Und das alles, um im Juni bestmöglich vorbereitet und fit am Start des Hochkönigman zu stehen. Das in Österreich beliebteste Trailrunning Event des Jahres auf 1500 Metern Höhe. 47 Kilometer mit 2800 Höhenmetern wird Kilian hier in Angriff nehmen.

Drei Wochen später geht es bereits zum zweiten Saisonhöhepunkt, den Adidas Infinite Trails. Hier startet Kilian in einer dreier Gruppe und es werden insgesamt 119 Kilometer mit 7300 Höhenmetern bezwungen.

Ich freue mich, dass ich Kilian auf diesem Weg begleiten darf und wir gemeinsam tolle Trainingsstunden erarbeiten und umsetzen 🙂

Kili…es läuft 🙂

Glückliche Finisher 2017

Sie haben es geschafft und sich ihren Traum vom Halbmarathon in Madrid erfüllt! Über vier Monate hinweg habe ich Verena und Sebastian mit strukturiertem Training auf den Halbmarathon in Madrid vorbereitet. Am 23. April standen die beiden dann am Start. Wer von uns dreien nervöser war ist eine gute Frage. Doch der Trainer lässt sich natürlich nichts anmerken und unterstützt tatkräftig seine Schützlinge 😉 Als beide über die Ziellinie liefen und ich ihre Gesichter sah, wusste ich, dass es nicht nur sportlich sondern auch emotional ein genialer Tag war.

Alles begann mit einem Geschenk unter dem Weihnachtsbaum… 01.01.2017 war Trainingsstart…jede Woche die Besprechungen über die folgenden Traininingstage…viel Schweiß…ab und zu auch mal die Überwindung zum Training…pushen vom Trainer…lachen über den eigenen Ehrgeiz und Kampfgeist…

…und am Ende: Glücklich und stolz die Ziellinie in Madrid überquert :-):-):-)

Verena und Sebastian sind beim Laufsport geblieben und haben schon die Ziele für 2018 gesetzt! Wie sieht es bei Dir aus? Möchtest auch Du einen Wettkampf finishen und Dich strukturiert darauf vorbereiten? Ich begleite Dich auf diesem Weg und gebe dir zahlreiche Trainingsformen an die Hand, mit denen Dein Wettkampftag zum besonderen Erlebnis wird.

 

 

Ötzi-Finisher Gernot berichtet hautnah von seinem Jahreshighlight

Sa. 26.08.: Anreise 15:00 in Sölden bei schönstem Wetter , Akkreditierung, danach ins Hotel Obergurgl auf ca. 1900Hm.

Anschließend Vorbelastung, bei leichter Gewitterneigung, mit Abfahrt wieder nach Sölden auf 1360Hm, schon vor Sölden holen mich die ersten Tropfen ein, nach 10min Bergabfahrt wieder umgedreht und nach wenigen Minuten schon kamen mir die Sturzbäche entgegen, aber das sollte der letzten Regen vor dem Ötzi sein!

So. 27.08.: Wecker um 4:15Uhr geklingelt, wie gut, dass es überhaupt schon Frühstück um 4:30Uhr gab und ich unter Gleichgesinnten versuchte irgendwelche Semmel zu verdrücken, schließlich sollte mich der Hunger nicht schon vor dem Start plagen.

5:00Uhr Abfahrt  mit dem Auto Richtung Sölden, immer noch stockdunkel. In Sölden dann durch die noch nicht gesperrten Startblöcke und die vielen Radler die schon am Straßenrand warteten, um im Block weit vorne zustehen. Schnell ein Parkplatz gesucht, Radl aufgerüstet, um jetzt doch nicht mehr einer der ersten im Block 2 zu sein, jetzt war es 5:30Uhr.

6:45Uhr Start, jetzt war ich jedenfalls schon wach, war ja auch schon hell und hatte ich in der Zwischenzeit festgestellt, dass ich nichts vergessen hatte, kommt eher selten vor. Somit war alles angerichtet, auch das Wetter konnte nicht besser sein!

Ohne groß Gedränge ging es mit Ø 60km/h Richtung Ötz, bis der Kreisverkehr in Ötz den Kühtai ankündigte und es zum erstmal anstrengend werden sollte. Hier wußte ich noch nicht, dass ich bis zum Ende des Rennens wohl in der Platzierung noch am weitesten vorne gelegen war.  Wie im Trainingsplan hundertemal trainiert und von meiner Trainerin Debbie vorgeben, ging es jetzt wattorientiert und zügig in den Berg rein und ich versuchte die Leistung über den Gesamtanstieg von 1200Hm bis zur Passhöhe auf 2020m zu halten. Ich hatte mich wohl gut im Fahrerfeld einsortiert, weil meine Mitfahrer das Tempo mitgehen konnten. Auf der Passhöhe hatte sich das Feld schon richtig auseinander gezogen, sodass einer Highspeedabfahrt nichts mehr im Wege stand, selbst das Weidevieh hatte sich an diesem Tag zurückgezogen und den Tagespitzenwert von ca. 107km/h konnte ich sicher bis Kematen runterbringen. Auf dem Weg Richtung Innsbruck galt es, sich in einer gut funktionierenden Gruppe einzuordnen und schon mal anzufangen Kräfte zu sparen. Anfangs noch skeptisch, ob die 5er Gruppe auch groß genug ist, um sich aus der Führungsarbeit rauszuhalten, wichen dann der Gewissheit, dass die 200m vor uns fahrende Gruppe groß genug sein würde, um mindestens bis zum Brenner zu kommen. Der Plan ging auf, ab Innsbruck waren es dann an die 40 Fahrer die in den Brenner rein fuhren. Gleich in der ersten kleineren Rampe wurde mir aber klar, dass hier keiner interessiert war die ganze Gruppe bis nach Sterzing zu chauffieren! Von da an wurde durch die unzähligen Ausreissversuche das Tempo hochgehalten, was aber auch dazu führte, dass es immer wieder zu Tempoverschärfungen kam. Leider zog sich das bis zum Brenner hin, weil zu dem Zeitpunkt des Rennens noch alle genug Kräfte hatten, um in der Gruppe zu bleiben. Und so ging es mir auch, dass ich trotz der hohen Wattzahlen von Ø 277Watt , die ich eigentlich nur am Berg fahren wollte, noch so gerade in der Gruppe drin blieb. Aus den ganzen Trainingsanalysen mit meiner Trainerin wußte ich, das ich auch das  unrhythmische  Fahren trainiert hatte und ich mich auch psychisch nicht abschütteln lassen sollte und somit war klar, dass ich die Gruppe halten sollte. Wie schon bei meinem ersten Ötztaler wußte ich, dass ich mich am Brenner nicht verpflegen mußte, alles war noch ausreichend an Bord, schließlich wollte ich auch nicht zwei volle Trinkflaschen am Jaufen an der Verpflegungsstation wieder abgeben 😉 Die Gruppe löste sich dann am Brenner komplett auf, mit wieder 5 Mitfahrer, die sich auch nicht verpflegen mussten bzw. gerade aus der Verpflegung kamen, ging es dann kreiselnd bis Sterzing. Am Fuße des Jaufen sollte es mit der gleichen Taktik wie am Kühtai in den Berg gehen, anfangs noch etwas „angenockt“ vom Brenner, dachte ich, hab Geduld, die Anfangswattwerte sollte sich doch mit der Zeit stabilisieren. Als die ersten Fahrer vom Brenner wieder an mir vorbei fuhren, war mir klar, dass ich das Anfangstempo nicht halten konnte und ich auch nicht auf „Gedeih und Verderb“ dies versuchen wollte, da ich bereits beim ersten Ötztaler am Timmelsjoch jäh eingegangen war. Auch die Erinnerung, dass es ja damals nur an meiner schlechten Flüssigkeitsversorgung gelegen war, ließ mich Tempo rausnehmen. Unterhalb vom Jaufenpass an der Verpflegung angekommen,  merkte ich auch, dass mein Trinkvorrat komplett aufgebraucht war und der richtige Zeitpunkt gekommen war, mir zwei volle Flaschen abzuholen, perfektes Timing! Die Abfahrt vom Jaufen war diesmal nicht ganz so anstrengend, da zu den Vorjahren einiges frisch geteert wurde. Auf der Abfahrt habe ich dann keine Plätze mehr verloren, obwohl einige Verrückte mal wieder mit über 100km/h an mir vorbei schossen und dachte noch so für mich, was wohl die Fahrer gerade denken, an denen ich gerade vorbei fuhr. Jetzt kam die entscheidende Phase, wie es mir beim Einstieg zum Timmels ergehen wird. Ich setzte alles auf ein Karte und versuchte den ersten Fahrer, der an mir vorbei fuhr nicht mehr ziehen zulassen! Das ging leider nicht lange gut, die ersten Krämpfe kamen, erst im rechten dann im linken Unterschenkel. Im Nachhinein kann ich jetzt behaupten den Brenner zu hart gefahren zu sein, aber das half mir jetzt gerade gar nichts, ich reduzierte das Tempo bis auf Komfortzone, das war jetzt angenehm, aber leider langsam! Immer wieder im Wiegetritt versuchte ich andere Muskeln zu belasten und die Wattleistung wieder langsam zu erhöhen, was aber immer nur kurzzeitig gelang. In Schönau ließ ich mir noch mal Getränke reichen und ein paar aufmunternde Worte zurufen, „ich sähe doch noch gut aus und wäre relativ weit vorne gelegen“. Ich zog mein Tempo durch bis zur Passhöhe auf 2509m und überholte noch einen Teamkameraden und war trotzdem noch schneller als beim ersten Ötzi. Ohne meine Trainingspläne, die mich jeden Tag für dieses Highlight motiviert hatten, wäre diese Verbesserung und das Durchhaltevermögen nicht möglich gewesen. Auch Trainingspläne müssen auf jeden Athleten genau abgestimmt sein und das habe ich nur meiner Trainerin Debbie Haller zu verdanken! Es bleibt nicht aus, dass man auch mal ein Motivationsloch im Training oder Rennen hat, weil es mal eben nicht nach Plan läuft und da habe ich viel mentales Coaching von Debbie zum richtigen Zeitpunkt bekommen, oftmals ist es eben Kopfsache, was man aus seinen körperlichen Fähigkeiten noch herausholen kann! An dieser Stelle großen Dank an Debbie für eine tolle (Trainings-)Zeit und auch Ötzi-Finisherzeit von 8:32h. Eigentlich wünsche ich mir schon jetzt, diese Zeit mit Ihr beim nächsten mal zu toppen!

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